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MODELL DOO Dinky Diamond

CD album | gg145
Modell Doo resurrected! The Austrian cult group who was responsible for the soundtracks for "I was a teenage Zabbadoing" and "Mondo Weirdo" are back. "Dinky Diamond" is an album of half old and half new material. All the classic songs have been re-arranged and re- recorded to fit the 21st century. All the new material is presented here for the very first time. Wonderfully produced and mixed, this is a great comeback for a great band that has been off the scene for far too long. Check out also our "Neonbeats" compilation that features a different version of their song "Don't overact". Special price

Modell Doo haben herkömmlichen Definitionsmustern und musikalischen Kategorien noch nie wirklich entsprochen. Stilistisch irgendwo zwischen den Polen Synthiepop, elektroakustischer Avantgarde und Industrial Music angesiedelt, betätigten sich die beiden Köpfe der Band von Beginn an mehr als experimentelle Klangforscher, denn als Songwriter. Es waren vor allem analoge Synthesizer, Drum Machines und Samples, welche die klangliche Grundlage ihrer ganz eigenen Version elektronischer Musik bildeten. Mit der Zeit kamen kantige Gitarrenriffs und andersartige perkussiv benutzte Klangquellen wie Metallfelgen und Ölfässer hinzu. Als musikalische Vorbilder führten Modell Doo Acts wie Sparks, Kraftwerk, The Residents, Bauhaus, die Einstürzenden Neubauten und andere Vertreter der experimentellen Schiene an."
(MICA, November 2011)

Sehr, sehr interessanter Re-release aus den Achtziger Jahren! Liebevoll gemachter Blick auf die Zwischenszene. Die Soundästhetik ist pure Achtziger: Kreischgitarren a la Bauhaus und Wire, düster gedehnte zweisprachige Vocals, intellektuelle Referenzen von Darwin und Huxley bis Splatter Movie, elektronische Drum-Sounds und Mini- Samples aus der Material/Arto Lindsay/DNA-Schule. Alles liebevoll ausgegraben, zart overdubbed und entrauscht."
(FM4, November 2011)

Empfohlen: experimentelles Wiener Duo zwischen Elektropop, Klangavantgarde, Elektroakustik und Dadaismus. Ursprünglich in der zweiten Hälfte der achtziger Jahre aktiv gewesen, hat sich die Band 2010 anlässlich der Präsentation des im Wiener Popunderground der achtziger Jahre forschenden CD-Samplers "Neonbeats" für einen Kurzauftritt wieder zusammengetan. Sie haben dabei offensichtlich Blut geleckt: jetzt liegt beim Wiener Label Klanggalerie mit "Dinky Diamond" auch ein Album vor - das erste der Bandgeschichte übrigens, in den 80ern ist nur eine Vinyl-EP erschienen".
(Falter, November 2011)

Modell Doo sind ein typisch österreichisches Phänomen, man müsste sie erfinden, gäbe es sie nicht schon (so lange). Erstmals 1985 in Erscheinung getreten, sind Stefan Grissemann und Markus Moser beeinflusst von Protagonisten der damaligen hiesigen musikalischen Subkultur bzw. den Post-Industrial-Nachbeben (in der Biographie ist da von Sparks, Residents, Kraftwerk, Fad Gadget, Cabaret Voltaire, Japan, Einstürzende Neubauten oder etwa The Young Gods die Rede). (...) Modell Doo sind keine abstrakten Avantgardisten, die Stücke sind eigentlich relativ geradlinig und eingängig - vielleicht als wienerische Variante (im positivstmöglichen Sinn) von Art Pop zu beschreiben, sehr detailreich und mit ausreichend knarzenden Sounds versehen. Die Texte sind gemischtsprachig - bei deutschen Texten wie bei "Next.Stop." (mein persönlicher Favourite), "Easy Color" oder "Weisses Licht" merkt man sehr schön das eindeutig aus einer anderen (einer besseren?) Zeit stammende Selbstverständnis der Künstler - hier wird österreichisch gesungen, und es wirkt angenehm authentisch und ausgesprochen unpeinlich."
(Gothic.at, December 2011)

Es ist schon eine krude Mischung aus Electro Punk, Avantgarde und Dada-Pop, die einen hier entgegenschlägt, wie sie zum Teil verwirrt und verstört, am Ende aber doch recht unterhaltsam ist. Besonders der neue Track „Norman�s Noise� und gleichzeitig Opener von „Kinky Diamond� hat es mir angetan und lässt mich sofort an COIL bzw. deren Soundtrack zu „The Angelic Conversation� denken. Die rezitierend-erhabene Stimme von Barbara Spitz klingt hier nämlich wie damals im legendären Schwulen-Film von Derek Jarman die große Judi Dench. In ihren besten Momenten erinnern mich dann MODELL DOO an eine Mischung aus PORTION CONTROL und SHOCK THERAPY, was man am besten bei „The Action Is Beautiful� und „Don�t Overact� (andere Version als auf „Neonbeats�) nachhören kann."
(Black Magazin, March 2012)

The band was inspired by the experimental movement and referred to bands like Einstürzende Neubauten, Sparks, Bauhaus, The Residents, the Young Gods ao. The project was put on hold in 1990 and finally came back after 13 years of silence to work on new material. "Dinky Diamond" features tracks from their early years (originally released on the cassette "I Was A Teenage Zabbadoing") plus a few new tracks. Modell Doo constantly mixes electronics, new-wave and industrial music with each other. It’s really hard to get the sound of the duo, which probably stands for their 'dada'-inspiration (referring to the Dadaism movement). The tracks are often bombastic and pretty experimental with clear noticeable elements of industrial and electronic music. The track "The Interpreter (Version 2011)" is a pretty cool example where new-wave and experimentalism have been merged. Another recommended track is the electro-industrial, bombastic "Enemy"."
(Side Line, April 2012)

Hier spürt man deutlich jene Jahre, in denen die ersten Untergrundlokale eröffneten und zu Hause die Radio-Infosendung »Musikbox« konsumiert wurde: Brit-philer, Industrial-verwandter Fahlgesang trifft auf zappelige Stahlseil-Riffs, Drumcomputer und Tascam-Schleifchen. Nerd-humoriges (sprich Devo und Sparks) Krakelen zum allabendlichen Weltuntergang an der Szene-Säufertheke. Auch bekannt für die hier stark vorhandenen Original-Scores zu Caro B.?s Wiener Garagen-Splatter-Filmen wie »I Was A Teenage Zabbadoing«. Furchtbar wunderbar, nicht nur für Archivare des verbleichenden Wildwuchses!
(Skug, March 2012)